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Wenn Sie Rasenschnitt falsch kompostieren, fault er leicht und verbreitet einen unangenehmen Geruch. Mischen Sie das Schnittgut daher mit Ästen und Zweigen, die Sie zuvor mit einem Häcksler zerkleinert haben, um die Durchlüftung zu fördern. Weiterer Vorteil: Der stickstoffreiche Rasenschnitt beschleunigt die Zersetzung der Holzreste. Da Strauchschnitt nur im Herbst und Winter in größeren Mengen anfällt, sollten Sie die abgeschnittenen Äste und Zweige bis zur Mähsaison neben dem Kompost lagern.

Das ist nichts für ein weiches Gärtnerherz. Ende Mai bis Anfang Juni stehen die Stauden in den Startlöchern und wollen mit dem Wachstum lossprinten. Mit einem Rückschnitt wird der schnelle Wuchs gebremst. Vor der Blüte werden alle Triebe oder nur einige gekappt. Die Stauden blühen dann um so üppiger.

 

Die Vorteile vom Staudenschnitt im Frühsommer

 

  1. Ein Rückschnitt regt die Pflanze an, sich stärker zu verzweigen. Das steigert die Anzahl der Triebe und somit die Blütenanzahl.
  2. Der Blütenzeitraum kann gestaffelt bzw. verlängert werden.
  3. Stauden, die auf schwachen Beinen stehen, bekommen mehr Stabilität.

 

Was Sie beim Frühsommerschnitt beachten sollten

Der Frühsommerschnitt von Ende Mai bis Anfang Juni ist besonders bei älteren und kräftigen Stauden-Exemplaren empfehlenswert. Er verlangt den Pflanzen viel Kraft ab, denn für den Neuaustrieb brauchen sie viel Energie. Bei geschwächten Pflanzen oder bei extremer Hitze und Trockenheit wird von einem Rückschnitt abgeraten. Wichtig ist für alle zurückgeschnittenen Pflanzen - sie brauchen danach eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung, um wieder in den richtigen Wachstumsschwung zu kommen. Hier können Jauchen, zum Beispiel aus Brennnessel, gut eingesetzt werden. Jauchen stellen die Nährstoffe für die Pflanzen sofort zur Verfügung.

Es gibt aber Stauden, die horstartig wachsen, also anfangs dicht am Boden nur Blätter bilden und noch keine Sprossachsen austreiben. Zu ihnen gehören zum Beispiel Taglilien, Herbstanemonen, Yucca, Funkie oder auch Heuchera. Diese dürfen im Frühsommer nicht zurückgeschnitten werden.

Wie weit werden die Stauden zurückgeschnitten?

Wie weit man die Stauden zurückschneidet und wann, kommt auf das Stadium der Pflanze und den Standort (sonnig, schattig, Bodenqualität) an. Es empfiehlt sich, anfangs lieber vorsichtiger zu agieren und erst einmal Erfahrungen zu sammeln. Mit einem Rückschnitt um ein Drittel macht man nichts falsch. Danach sollte die Pflanzen beobachtet werden, wie sie auf den Rückschnitt reagieren. So lernt man am besten fürs nächste Jahr. Eine allgemein verlässliche Standardempfehlung gibt es nicht. Es macht übrigens nichts, auch Blütenansätze zu entfernen. Die Pflanze treibt verzweigter neu aus und bildet neue Blüten. Bei den folgenden Stauden, zeigt ein Frühsommerschnitt gute Erfolge.

Katzenminze (Nepeta) vor und während der Blüte teilweise schneiden

Lässt man die Katzenminze ohne Eingriff blühen, folgt nach dem ersten üppigen Blütenflor eine Blühpause. Die Blütezeit der Katzenminze kann mit einem teilweisen Rückschnitt schon vor Blühbeginn, aber auch während der Blüte verlängert werden. Zwei Drittel bis drei Viertel der Triebe werden bodennah abgeschnitten. Das fördert den Austrieb neuer Triebe, die dann, zu einem späteren Zeitpunkt erblühen. In der Mitte der Pflanze können ein paar lange Triebe stehen bleiben. Die Katzenminze ist übrigens eine ideale Insektenweide und liefert wertvollen Nektar für Wildbienen.

Raublatt- und Glattblattaster (Aster novi-belgii und Aster novae-angliae) komplett zurückschneiden

Die Raublatt- und Glattblattaster wird im Sommer meist kahl von unten. Dünnbeinig stehen die Triebe dann im Staudenbeet und sehen nicht mehr attraktiv aus. Hier darf die Gartenschere mutig angesetzt werden, sagt Brigitte Goss. Mit einem Rückschnitt aller Triebe um etwa ein Drittel, kommt die Staude nochmal so richtig in Schwung. Sie bildet wesentlich mehr Triebe aus und bleibt kompakter.

Hohe Fetthennen (Sedum telephium und Sedum spectabile)

Die Hohe Fetthenne neigt im Laufe des Sommers dazu, auseinander zu fallen. Die Blütenköpfe sind schwer und die Stiele meist nicht kräftig genug, die herrlichen Blüten zu tragen. Nimmt man die äußeren Austriebe um die Hälfte bis zwei Drittel zurück, so bildet sich ein stabiler Kranz aus verzweigten Trieben um die Staude. Der Kranz wirkt wie ein Gerüst und hält die höhere Mitte.

Oft werden wir gefragt, warum unser Buchsbaum so gut aussieht. Selbst unserer war von Pilz befallen, aber beim regelmäßigen Anwenden von Kuren bleibt er fit und verschönert den Garten.

Gönnen Sie passend zum Saisonstart Ihrem Buchsbaum eine Kur mit diesem biologischen Blattdünger. Vitaler, kräftiger und widerstandsfähiger gegen den Pilz. Verleiht ihm ein frisches grünes Blatt.
Am besten wenden Sie die Kur nach dem Rückschnitt an. Eine Tablette reicht für ca. 10qm.
 

Auch die meisten Aussaaten können ab Mai direkt im Freiland vorgenommen werden. Ein Vorziehen, auf der warmen Fensterbank, ist meist nicht mehr notwendig. So können viele schmackhafte Salate direkt im Beet ausgesät werden. Bei Schnittsalat lässt auch die erste Ernte nicht lange auf sich warten.


Wenn nicht schon im April erledigt, sollten Sie Anfang Mai Brokkoli direkt ins Freiland aussäen.
Mohrrüben oder Möhren (Sommersorten und Späte Sorten), Radis, Rettich, Rote Bete, Schnittsellerie und auch Speiserüben können ausgesät werden.
Nach den Eisheiligen, Zucchini ins Freiland säen.
Nach den letzten Frösten Mitte Mai, können Wirsing, Grünkohl und Weißkohl direkt ins Freiland gesetzt werden. Auch Blumenkohl und Rosenkohl können schon gesät werden.
Viele Kräuter die noch nicht vorgezogen wurden, lassen sich ab Mai auch direkt im Freiland aussäen. So können nun Basilikum und Majoran direkt an Ort und Stelle gesät werden.
Die miteinander verwandten Salatarten: Kopfsalat, Eissalat oder Krachsalat können ausgesät werden und auch Bindesalat und Spinat kann schon länger in den Garten.

Mangold kann bereit seit April ausgesät werden.

Der Mai eignet sich ideal um Rasen zu sähen. Frisch gesäter Rasen sollte in Zeiten ohne Regen, 3 Mal die Woche gewässert werden. Ein Austrocknen würde das Wachstum verlangsamen oder den frischen Rasen ganz zerstören.

Kerbel, Dill, Bohnenkraut, Kresse, Wermut, Majoran, Kapuzinerkresse, Koriander, Maggikraut und Beifuß können jetzt direkt in den Garten gesät werden. Je nach Bedarf sollten Sie die einjährigen Kräuter nachsäen. Ein aussäen im 4-Wochen-Rhythmus garantiert den ganzen Sommer frische Kräuter.

Ab Mitte Mai können Stangenbohnen und Buschbohnen direkt ins Freiland gesät werden.

Fenchel kann ebenfalls nach den Eisheiligen ins Freiland gesät werden.

Auch für Salat, Schäl- oder Einlegegurken fallen einige Gartenarbeiten im Mai an. Anfang des Monats können Gurken im Warmen bereits vorgezogen werden, um sie dann nach den Eisheiligen (Mitte des Monats) ins Freiland zu setzen. Dieser Termin eignet sich auch, wenn man Gurken direkt ins Freiland säen will.

Vorgezogene Auberginen (Eierpflanzen) können ins Freiland umgesetzt werden. Ab Mitte/Ende Mai können Auberginen auch direkt ins Freiland ausgesät werden.

Wenn du Rosen regelmäßig schneidest, danken sie es dir mit einer üppigen Blüte. Darüber hinaus ist das Trimmen deiner Blumen ein Garant dafür, dass du lange Freude an deine Rosen hast. Durch den Schnitt steuerst und kontrollierst du das Wachstum. Du hast die Möglichkeit deine Pflanze, wenn nötig, zu verjüngen und durch das Entfernen von toten und kranken Zweigen und Ästen Krankheiten und Pilzbefall vorzubeugen. Das Resultat: ein gesunder und langlebiger Rosenstrauch mit vielen Blüten. Genug Gründe, gleich zur Gartenschere zu greifen – und mit unserem Ratgeber wirst du zu Schnittmeister!

Startschuss zum Schnitt – der beste Zeitpunkt zum Rosen schneiden

Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt hängt von den Wuchs- und Blüheigenschaften deiner Rose ab. Es ist also immer gut, genau zu wissen, welcher Rosensorte man hat und über welche Eigenschaften sie verfügt. In der Regel werden Rosen aber im Frühjahr geschnitten, sobald es keinen Frost mehr gibt. Das kann regional durchaus unterschiedlich sein. Ein hilfreicher Hinweis aus der Natur: wenn die Forsythie blüht, auch bekannt als Frühlingsbote, kannst du loslegen! Ausnahmen sind Rosen, die nur einmal im Jahr blühen. Diese Sorten schneidest du besser erst nach der Blüte. Bei einem zu intensiven Schnitt im Frühjahr würdest du die bereits gebildeten Knospen entfernen und deine Blume im Sommer nur spärlich blühen.

Schnitttechnik

Jede Rosesorte braucht einen individuellen Schnitt, um optimal zu gedeihen und zu blühen. Grundsätzlich gilt aber für alle Arten, dass tote, kranke oder nach innen wachsende Zweige sowie alle Wildtriebe entfernt werden. Wildtriebe sind Äste, die unterhalb der Veredelungsstelle sprießen und eine Konkurrenz zu deinem Hauptstrauch darstellen. Schnitte führst du immer leicht schräg nach unten aus, sodass Regen besser ablaufen kann und die Schnittstelle die Chance hat, gut und schnell zu heilen. Bei jedem Schnitt setzt du idealerweise oberhalb eines nach außen zeigenden Auges, einer noch nicht ausgebildeten Knospe, an. Generell gilt für öfter blühende Rosensorten: Nimmst du einen kräftigeren Schnitt im Frühjahr vor, wird die Erstblüte etwas spärlicher ausfallen, dafür kann die Rose aber Kraft sammeln und belohnt dich mit einer intensiven Nachblüteblüte. Bist du im Frühjahr etwas zurückhaltender, fällt die Erstblüte reichhaltiger aus und die Nachblüte geringer.