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Wenn du Rosen regelmäßig schneidest, danken sie es dir mit einer üppigen Blüte. Darüber hinaus ist das Trimmen deiner Blumen ein Garant dafür, dass du lange Freude an deine Rosen hast. Durch den Schnitt steuerst und kontrollierst du das Wachstum. Du hast die Möglichkeit deine Pflanze, wenn nötig, zu verjüngen und durch das Entfernen von toten und kranken Zweigen und Ästen Krankheiten und Pilzbefall vorzubeugen. Das Resultat: ein gesunder und langlebiger Rosenstrauch mit vielen Blüten. Genug Gründe, gleich zur Gartenschere zu greifen – und mit unserem Ratgeber wirst du zu Schnittmeister!

Startschuss zum Schnitt – der beste Zeitpunkt zum Rosen schneiden

Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt hängt von den Wuchs- und Blüheigenschaften deiner Rose ab. Es ist also immer gut, genau zu wissen, welcher Rosensorte man hat und über welche Eigenschaften sie verfügt. In der Regel werden Rosen aber im Frühjahr geschnitten, sobald es keinen Frost mehr gibt. Das kann regional durchaus unterschiedlich sein. Ein hilfreicher Hinweis aus der Natur: wenn die Forsythie blüht, auch bekannt als Frühlingsbote, kannst du loslegen! Ausnahmen sind Rosen, die nur einmal im Jahr blühen. Diese Sorten schneidest du besser erst nach der Blüte. Bei einem zu intensiven Schnitt im Frühjahr würdest du die bereits gebildeten Knospen entfernen und deine Blume im Sommer nur spärlich blühen.

Schnitttechnik

Jede Rosesorte braucht einen individuellen Schnitt, um optimal zu gedeihen und zu blühen. Grundsätzlich gilt aber für alle Arten, dass tote, kranke oder nach innen wachsende Zweige sowie alle Wildtriebe entfernt werden. Wildtriebe sind Äste, die unterhalb der Veredelungsstelle sprießen und eine Konkurrenz zu deinem Hauptstrauch darstellen. Schnitte führst du immer leicht schräg nach unten aus, sodass Regen besser ablaufen kann und die Schnittstelle die Chance hat, gut und schnell zu heilen. Bei jedem Schnitt setzt du idealerweise oberhalb eines nach außen zeigenden Auges, einer noch nicht ausgebildeten Knospe, an. Generell gilt für öfter blühende Rosensorten: Nimmst du einen kräftigeren Schnitt im Frühjahr vor, wird die Erstblüte etwas spärlicher ausfallen, dafür kann die Rose aber Kraft sammeln und belohnt dich mit einer intensiven Nachblüteblüte. Bist du im Frühjahr etwas zurückhaltender, fällt die Erstblüte reichhaltiger aus und die Nachblüte geringer.