×

Nachricht

EU e-Privacy Directive

This website uses cookies to manage authentication, navigation, and other functions. By using our website, you agree that we can place these types of cookies on your device.

View e-Privacy Directive Documents

View GDPR Documents

You have declined cookies. This decision can be reversed.

Die perfekte Kübelpflanze

Chrysanthemen (Chrysanthemum) gehören zu den populärsten Garten- und Balkonpflanzen und die Auswahl der im Handel erhältlichen Sorten ist groß, Es gibt sie mit ein- und mehrfarbigen, gefüllten und ungefüllten Blüten. Obwohl es sich um Herbstblüher handelt, werden sie fast ganzjährig angeboten. Botanisch gehört die Pflanzengattung der Chrysanthemen zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die über 40 Arten sind hauptsächlich in Ostasien verbreitetet und wurden bereits vor mehr als 2.000 Jahren in China als Zierpflanzen kultiviert. Im 17. Jahrhundert kamen die ersten Pflanzen in sechs Farbvarianten nach Europa. Heute gibt es über 5.000 verschiedene Sorten, von denen jedoch nicht alle winterhart sind. Aufgrund ihrer engen Verwandtschaft mit den echten Astern werden die winterhärteren Züchtungen fürs Freiland häufig auch als Winterastern bezeichnet.

 

Erst wenn die Nächte kühler werden, sprießen die Knospen der anspruchslosen Stauden. Die Herbst-Schönheiten genießen die Sonne und gedeihen prächtig im Beet auf nährstoffreichen Böden, die weder zu trocken noch zu feucht sein sollten. Vor allem Winternässe vertragen sie schlecht. In lehmhaltigen Böden ist daher eine Dränage aus Kies oder Sand erforderlich.

Ausgepflanzte Chrysanthemen deckt man zum Schutz vor den ersten Frösten mit mehreren Lagen Tannenreisig ab. Unter einer feuchten Laubschicht würden die Pflanzen dagegen sofort faulen. Topfpflanzen überwintern am besten in einem hellen und kühlen Quartier, ideal ist ein unbeheiztes Gewächshaus. In milden Wintern und mit gutem Schutz kann man die Pflanzen auch in Töpfen über die kalte Jahreszeit bringen, sofern die Pflanzgefäße ausreichend groß sind. Im Zweifelsfall senkt man die Chrysanthemen einfach mitsamt Topf in die Erde ein.

Sie haben zarte Blüten und blühen oft bis Oktober: Herbst-Anemonen. Die pflegeleichten Stauden mögen halbschattige Standorte und können auch in Kübel gepflanzt werden.

Herbst-Anemonen bevorzugen einen halbschattigen Standort, kommen aber auch mit einem sonnigen Platz klar. Besonders wichtig ist dann, dass der Boden nicht austrocknet, Staunässe sollte ebenfalls vermieden werden. Der Gartenboden sollte möglichst durchlässig, humos und nährstoffreich sein. Anemonen bilden mit der Zeit Ausläufer und können sich im Beet recht großflächig ausbreiten, dies sollte bei der Auswahl des Standorts bedacht werden. Durch den starken Wuchs unterdrücken sie aber auch Unkraut.

Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist das Frühjahr, denn Herbst-Anemonen benötigen etwa zwei Jahre, bis sie richtig angewachsen sind. Bis dahin - und insbesondere bei einer Pflanzung im Herbst - benötigen sie einen guten Winterschutz aus Fichtenreisig oder Laub.

Im Beet vermehren sich Herbst-Anemonen durch Ausläufer von selbst. Damit diese nicht zerstört werden, darf rund um die Pflanze nicht gehackt werden. Wer Ausläufer an einer anderen Stelle pflanzen will, kann das durch sogenannte Wurzelschnittlinge tun. Dafür einfach die Ausläufer, am besten im Frühling, abstechen und wieder einpflanzen.

Heuchera - auch Purpurglöckchen genannt - gibt es mit vielen unterschiedlichen Blattformen und -farben. Bis September schweben Rispen mit weißen bis purpurfarbenen Glöckchen über den Blättern. Wir geben Tipps, wie ihr die Blattschmuckstaude im eigenen Garten erfolgreich kultivieren können und was Sie dabei beachten sollten.

Je nach Wuchs sollten fünf bis sechs Heucheras auf einen Quadratmeter gepflanzt werden. Es empfiehlt sich, nicht zu viele, verschiedene Sorten in einem Garten anzupflanzen, da dies unter Umständen unruhig wirken kann. Hier ist weniger mehr: Durch wenige Sorten in größerer Stückzahl entsteht ein gleichmäßiges Pflanzenbild im Garten.

Aufgrund ihrer Rhizom-Bildung schiebt sich die Pflanze immer weiter aus dem Boden heraus. Deshalb sollte sie immer mal wieder tiefer eingebuddelt werden. Alternativ bietet sich eine Rundumerhöhung an.

Heucheras mögen Halbschatten. Generell gilt die Faustregel: Je dunkler ihre Blätter, desto mehr Sonne vertragen sie. Wenn die Blätter der dunklen Sorten zu wenig Sonne abbekommen, vergrünen sie.

Das Farbspektrum der Heuchera-Blätter reicht von gelb über violett und rot bis fast schwarz, auch mehrfarbige Sorten sind keine Seltenheit. Zwischen April und September schweben Blütenrispen mit kleinen weißen, rosa- oder purpurfarbenen Glöckchen über den Blättern. Die Rispen werden je nach Sorte 40 bis 80 Zentimeter hoch.

Der Name Fetthenne (Sedum) bezeichnet eine Gattung in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Weltweit existieren über 400 verschiedene Arten und zahlreiche Sorten, von denen sich viele in unseren heimischen Gärten wohlfühlen. Sedum-Arten werden auch häufig „Fette Henne“ genannt. Dieser Name wird allerdings auch synonym für einen Speisepilz, die „Krause Glucke“ verwendet.

Die Fetthenne eignet sich hervorragend als Bepflanzung von Steinanlagen, Freiflächen mit Heidecharakter oder als Dachbegrünung. Sie bevorzugt vor allem trockene, flachgründige Standorte mit einem sandigen, durchlässigen Substrat. Aber auch eine Kultivierung von Sedum im Topf ist möglich. Die meisten Fetthennen-Arten bevorzugen einen vollsonnigen Standort, doch es gibt auch Arten, die gut an den Halbschatten angepasst sind. Der Boden sollte einen alkalischen bis neutralen pH-Wert haben und durch einen hohen Stein-, Kies- oder Sandanteil gut durchlässig sein.

Insgesamt gelten Sedum-Arten als sehr anspruchslose Pflanzen, die einen ausgesprochen niedrigen Nährstoffbedarf haben. Dementsprechend sollte ein nährstoff- und humusarmes Substrat gewählt oder hergestellt werden. Zu nährstoffreiche Erden lassen die Fetthennen nämlich anfällig für Frost und Krankheiten werden. Im Garten sollten Sie stets einen Teil Boden mit zwei Teilen Sand oder Kies vermischen, damit die erforderliche Durchlässigkeit erreicht wird.

Die flachen, teppichbildenden Mauerpfeffer-Sorten müssen nicht geschnitten werden. Wenn sie zu groß werden, können Teile der Rhizome abgetrennt und an anderen Orten wieder eingepflanzt werden.

Die Prachtscharte wächst horstig und wird zwischen 40 und 90 Zentimeter hoch. Sie bildet einen grundständigen Blattschopf und straff aufrecht wachsende, meist unverzweigte belaubte Blütenstiele. Sie überwintert unterirdisch in einem knollenartig verdickten Rhizom.
Die rund 20 Zentimeter langen ährenartigen Blütentrauben erscheinen von Juli bis September und bestehen aus zahlreichen kleinen Blütenkörbchen. Je nach Sorte blühen sie rosarot, purpurrosa oder weiß. Das Besondere an der Prachtscharte: Sie erblüht im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzen mit länglichen Blütenständen von oben nach unten. Erst nach einigen Tagen haben sich die unzähligen Blütenkörbchen geöffnet.

Die Prachtscharte ist auf durchlässigen Böden absolut frosthart. Arbeiten Sie auf lehmigen Böden beim Pflanzen unbedingt viel Sand und Kies ein, um einen guten Wasserabzug zu gewährleisten. Wenn Sie die Pflanzen im Frühjahr mit etwas Kompost versorgen, sind sie auf ärmeren, sandigen Böden langlebiger. Alle fünf Jahre im Frühjahr ist es sinnvoll, die Stauden durch Teilung zu verjüngen.

Im Herbst kann die Ährige Prachtscharte in Töpfe oder Kästen ausgesät werden. Weitaus einfacher ist jedoch die Vermehrung durch Teilung der Knollen im Frühjahr. Graben Sie den Wurzelstock aus und zerteilen Sie ihn in die einzelnen, knolligen Segmente, die Sie anschließend wieder ins Beet pflanzen. Durch diese vegetative Vermehrungsmethode lassen sich auch die Gartenformen sortenecht vermehren.